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Gattinnen, Toͤchter und Schweſtern, deren Soͤhne, Gatten, Vaͤter und Bruͤder auf den Mauern und Waͤllen ſtanden, durch einander; Feindinnen umarmten in dieſer furchtbaren Stunde ihre Feindinnen, und allgemeine Angſt goß Freundſchaft in Her⸗ zen, denen dieſe ſonſt fremd war. Tau⸗ ſende eilten nach den offenſtehenden Kir⸗ chen und wanden ſich kniend vor den Al⸗ taͤren im Staube, um goͤttlichen Beiſtand in dieſer drohenden Gefahr zu erflehen. An ihrer Seite knieten die Kaiſerin und Irene; Muͤtter, mit weinenden Saͤuglin⸗ gen auf den Armen, durchirrten jammernd die Straßen; Greiſe ſchlichen umher, und Kranke lagen huͤlflos auf ihren, von den naͤchſten Freunden verlaſſenen Schmer⸗ zenslager.— Im heißen Gebete kniete der fromme Patriarch vor dem Crueifix; zwei Moͤnche, Greiſe, die der Welt gar nicht mehr anzugehoͤren ſchienen, knieten zitternd neben ihm, und unterſtuͤtzten ihn


