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ließ. Nur Juſtiniani konnte nicht ſchlafen. Das Wichtige ſeines Poſtens, die Erwar⸗ tung deſſen, was der Stadt bevorſtand, Matthaͤo's Mord und Aglaja's Tod, An⸗ gelo's Trennung, Alles dies draͤngte ſich gewaltſam in ſein Herz, und warf ihn unruhig umher.
Im fernen Oſten zeigte ſich der erſte Strahl der Morgenroͤthe, als ein fernes Geſchrei aus dem feindlichen Lager heruͤber erſchallte.—„Gott iſt Gott, und Maho⸗ med iſt ſein Prophet!“ dies war der Ruf, mit dem der Mufti das Heer der Tuͤrken zum Gebete rief; der Ruf, der in der Daͤmmerung des Morgens aus mehreren hunderttauſend Kehlen erſchallte. Selbſt Juſtiniani uͤberfiel ein kleiner Schauder. Er kannte die Wuth der Tuͤrken; was mußte er jetzt fuͤrchten, da dieſe Wuth
durch Religion noch gluͤhender wurde?—
Er weckte die Schlafenden. Alles griff zum Gewehr, Ales bereitete ſich vor, einen


