Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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Ermuͤdet von dem angreifenden Wege, von dem vielen Sprechen, das jeder Poſten erforderte, ſelbſt von den letzten Auftritten angegriffen, wollten ſie des Abends in die Sophienkirche gehen, um ihren Muth, ihren Glauben durch ein frommes Gebet zu ſtaͤrken. Die Kirche war ſchauerlich dunkel. Einzeln brannten die Ampeln, ſparſam war der Altar mit dem Crucifix erleuchtet, nur hie und da knieten einige Betende. Juſtiniani warf ſich mit ſeinen Begleitern vor dem Altare nieder; kaum ſahe er, daß auch hier die fromme Kaiſe⸗ rin mit Irenen kniete. Die Herzen der trefflichen Maͤnner wurden leichter im Ge⸗ bet, und neue Hoffnungen des Sieges der guten Sache ſtiegen in ihrer Seele auf. Zuverſichtsvoll verließen ſie die heilige Staͤtte, um nach dem Palaſte zu gehen. In dem dunkeln Eingange der Kirche ſtan⸗ den einige Maͤnner. Juſtiniani und ſeine beiden Freunde gingen durch ſie hin, als II. 16