Teil eines Werkes 
2. Theil (1823)
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Glauben und Jugend hatte retten laſſen; mit welcher Achtung mußte er auf Irenen blicken, die die einzige Triebfeder war, daß er ſo edel gehandelt hatte. In dieſen Vorſtellungen vertieft, ſtand er und war⸗ tete des ſchoͤnen Augenblicks, in welchem Irenens Vater ihn anreden wuͤrde, da oͤff⸗ nete ſich die Hauptthuͤr der praͤchtigen Kirche, der Patriarch Gregorius, ein Greis, trat mit ernſter Miene ein, ihm folgte eine Schaar Moͤnche und Geiſtliche, an die ein unuͤberſehbarer Zug der Einwohner ſich ſchloß. Ernſt und feierlich war der Ge⸗ ſang, knieend lag der Patriarch auf des Altars Stufen, knieend die Moöoͤnche neben ihm, knieend und ſchluchzend betete die unuͤberſehbare Menge und benetzte mit heißen Thraͤnen den Marmor des Fußbo⸗ dens. Der Patriarch hatte angeordnet, daß bei dem erſten Anruͤcken der Tuͤrken ein feierlicher Gottesdienſt gehalten wer⸗