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bringen, ſo verlegen, ſo unruhig war ſie. Ihr Bruder, dem ſelbſt um Gewißheit gedient war, riß ſie durch ſeine ungeſtuͤme herzliche Freude, durch ſeine laute Klage uͤber den Verluſt der Eltern aus der Zer⸗ ſtreuung.—„Unſere Eltern, ſagſt Du, Nicolaus?“ unterbrach Irene ſeine Klagen. „Unſere Eltern ſind gerettet. Vor eini⸗ gen Stunden brachte ich ſie mit!“— „Mein Gott, unſere Eltern? Wo ſind ſie? Warum verließeſt Du ſie?“—„Mein erſter Weg ſollte in die Kirche ſeyn,“ war des frommen Maͤdchens Antwort.„Sollte ich dem Gott nicht danken, der mich ſo außerordentlich rettete?"—„Aber, wo ſind denn die Eltern?“ fragte der Juͤngling mit ungeſtuͤmer Freude. Irene nannte einen Verwandten, in deſſen Wohnung ſie waren. Eben wollte der Juͤngling Irenen faſt mit Gewalt aus dem Tempel fuͤhren, als die Thuͤr ſich oͤffnete, und


