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muß ich Euch, knieend muͤßte ich Euch danken. O Gott, Irene, Ihr, Ihr habt mich gerettet! Irene, Du warſt der Schutz⸗ engel meiner Tugend, die Retterin meines Gewiſſens!“
Denke man ſich die Beſtuͤrzung des frommen, beſcheidenen Maͤdchens, da es den Prinzen ſo ſprechen hoͤrte, da es ſah, wie außer ſich Demetrius bei dieſen Wor⸗ ten war, wie ſein in die Hoͤhe geworfe⸗ ner Blick, ſein von einer Thraͤne befeuch⸗ tetes Auge es ſattſam verrieth, was ſein Herz in dieſem Augenblick fuͤhlte!— Irene war ihrer nicht mehr maͤchtig, ſelbſt zu einer neuen Frage hatte ſie nicht Geiſtes⸗ gegenwart genug. Ihr einziger Troſt in dieſer Verlegenheit war, daß ſich Niemand jetzt weiter in der Kirche befand, da jetzt gerade kein Gottesdienſt gehalten wurde. Ihr war es unmoͤglich, Ein Wort vorzu⸗


