Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Einzelbild herunterladen

257 ſers Unruhe ſich vermehrte, je mehr De⸗ metrius ſeinen Bruder von den Anſichten üͤberzeugte, die ſein Aufenthalt bei Maho⸗ med ihm geoͤffnet hatte; je deutlicher es wurde, daß Mahomed, durch verſchmaͤhete Liebe Frenens gereizt, die ungluͤckliche Stadt zum Ableiter ſeiner furchtbaren Rachſucht machen werde.

Schwerlich moͤchte ſich in der Giſgiee

eine Nacht finden, in welcher/ Freude und-d.

Schrecken, Hoffnung und Furcht, Ruhe und Unruhe ſo mit einander wechſelten, als es hier im Pallaſte eines der ungluͤck⸗ lichſten Monarchen der wirkliche Fall war. Mochte Demetrius, durch ſeinen eigenen Muth geſtaͤrkt, Alles hervorſuchen, ſeines ſchwaͤchern Bruders Herzen gleiche Ent⸗ ſchloſſenheit einzufloͤßen, es war vergebens. Mochten die Bitten der frommen Helena und Aglaja's, mochten die Vorſtellungen 17