Teil eines Werkes 
2. Bdchen (1818)
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liche, beſorgte Mutter. Jede Arzney mußte die Kranke aus ihrer Hand neh⸗ menz ganze Naͤchte ſaß ſie vor dem Lager und zwang ſich, die. Thraͤnen zu verbergen, die der Anblick der ſo in⸗ nig geliebten Leidenden aus ihrem Her⸗ zen preßte. Die Aerzte bereiteten mich vor auf das, was mir bevorſtand, Eliſens nahen Tod. Die Kranke, die jetzt die Liebe zum Leben erſt ganz fuͤhlte, bemerkte aus meiner bedenkli⸗ chen Miene nur zu bald, daß ich ihr Todesurtheil aus der Aerzte Mund ge⸗ hoͤrt haben muͤſſe. Sie fragte mich; ach ich mußte ihr verſchweigen, daß die Aerzte nur noch einen kurzen Texr⸗ min ihres Lebens geſetzt hatten. Ich ſahe, wie die Neigung zum Leben immer mehr wuchs wie die Kranke ſelbſt zu aberglaͤubiſchen Mitteln ihre Zuflucht nahm, wenn dadurch nur Ein