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mit eben ſo regſamen Fleiße, wie ſie es in den erſten Tagen unſerer Ehe ge⸗ than hatte. Sie war immer am gluͤck⸗
lichſten, wenn ſie meiner Mutter zur
Hand gehen konnte; jetzt war ihr dies doppelt angenehm. Meine Mutter war ohne alle Beſorgniß; ſie fuͤhlte ſich in ihren Hoffnungen am gluͤcklichſten, in ihren Erwartungen am froheſten; denn beide waren ſo an einander gewoͤhnt, ſo gleichgeſinnt, daß ſie ein Muſter der Freundſchaft waren.— Der Winter fing jetzt an, uns mehr in unſre Woh⸗ nung zu feſſeln, und Eliſe wurde im⸗
mer ſchwaͤcher. Eine Aengſtlichkeit, wie
ſie ſie nie gekannt hatte, uͤberfiel ſie oͤfters; meine Mutter nahm dieſe higungsgrunde aus Eliſens koͤrperlichen Umſtaͤnden her und ließ es ſich angele⸗
gen ſeyn, alle die truͤben Vorſtellungen
zu verſcheuchen, die der Leidenden Herz II. 11


