Teil eines Werkes 
2. Bdchen (1818)
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zu fuͤhren. In wenig Wochen hatte ich Antwort. Sie war, wie mein Herz ſie nur wuͤnſchen konnte. Eliſa las ſie unter einem Strome heißer, dankbarer Freudenthraͤnen. Ohngeach⸗ tet ſie ſo viel getragen und gelitten hatte, war ihr doch ihr vaͤterlicher Glauben werth und lieb. Sie aͤußerte den Wunſch, durch die Hand eines Geiſtlichen ihrer Confeſſion die meinige zu werdenz ich merkte, daß ihr an der Erreichung dieſes Wunſches zu viel ge⸗ legen war, und gab daher ſehr gern nach. So war Eliſa nun ganz mein; ich glaubte nun mit Recht hoffen zu können, daß nach einem ſo ſchwuͤlen Morgen des Lebens, der Mittag und der Abend meiner Tage kuͤhl und er⸗ uickend ſeyn wuͤrden. Von Trieſt reiſeten wir durch Kaͤrnthen und Tyrol nach der Schweiz. Ich hatte in den