Teil eines Werkes 
2. Bdchen (1818)
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ich ſehe, Sie werden nachdenkend, viel⸗ leicht gar mißtrauiſch. Verdenken kann

ich Ihnen das nicht; aber, wenn Sie laͤnger argwoͤhniſch bleiben, ſo muß ich

Ihnen geſtehen, daß mich das kraͤnkt. Alſo Sie lieben die Graͤfin Eliſa; dieſe liebt Sie, und von der Seite waͤre alſo kein Hinderniß.Aber von einer andern Seite, willſt Du ſa⸗ gen? Nicht ſo? Ja. Es iſt ſo ſo. Von Seiten der Mutter und mit den Kloſterpoſſen, das will nicht viel ſagen. Mehr Schwierigkeiten wird's von Sei⸗ ten des Vaters und des Marcheſe ge⸗

ben. Denn wahrſcheinlich wollen Sie

doch wohl nicht erſt der Frau Marcheſe

ſagen, was Sie jetzt der Graͤfin Eliſa⸗

zu ſagen haben, und wollen doch nicht mit der Gemahlin Ihres Nebenbuhlers

die Entfuͤhrung bereden, die Sie jetzt

mit der Graͤſin Eliſa auf's Reine brin⸗

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