16
Sie dennoch darauf, ſo gebe ich Ihnen mein Wort, daß ich Sie nicht verra⸗ the.„ Ich war in einer zweifelhaf⸗ ten Stimmung; Hoffnung und Furcht, Zutrauen und Mißtrauen ſpielten mit meinem Herzen. Endlich ſiegte Hoff⸗ nung des Gelingens. Pietro’s Redlich⸗ keit ſtand fleckenlos und rein da.—
„Haſt Du mich denn in der That fuͤr einen fremden F 3 Fuͤrſten gehalten?“ frag⸗ te ich, nicht ohne Furcht, nicht ohne Schuchternheit.—„Geglaubt habe ich's, weil's alle glauben; indeß iſt das eine große Kleinigkeit. Sind Sie es, gut; ſind Sie es nicht, ſo macht das auch weiter nichts. Sie haben an mir gehandelt, wie nur ein Fuͤrſt han⸗
deln konnte.“—„Ich muß es Dir⸗ geſtehen, Pietro, ich bin's nicht. Ich
bin ein reicher wohlhabender Mann, wenigſtens gelte ich mit Recht in mei⸗


