Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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235 ben von ſich umſchlang die Leiche und hant⸗ bald ausgehaucht. Jellena war inzwiſchen erwacht. Sie ber⸗ blickte Alles; ſie ſah ein zweites weinendes Kind zu ihren Fuͤßen ihre Lippen bewegten ſich, man ſah, daß ſie betete. Endlich druͤckte ſie Cla⸗ ra's Kind an ihr Herz und rief:Ich will Deine Mutter ſein. Jene Beiden, die ihn liebten, ha⸗ ben ſich den Leib erwaͤhlt; ich habe ein beſſeres Angedenken: ſeine Kinder, die ich zur Tugend und einem beſſern Looſe fuͤhren kann. Bei Gott! rief der Saͤnger Philipp, der mittlerweile mit Wuk auch herbeigekommen war die Czernogorzentochter hat Alle uͤberwunden in treuer, reiner Liebe; ſie iſt hoͤher als die Heidin, als die fremde Chriſtin auch! Und ſo endete Stephan Maly, auch Steffano Pikolo genannt, der Montenegriner⸗ haͤuptling. Er war, ſeinem eigenen Ausſpruche nach, zu ſchlecht fuͤr eine Krone und zu gut fuͤr einen Raͤuberhauptmann. Unter guͤnſtigern Ver⸗ haͤltniſſen haͤtte er, wie 50 Jahre ſpaͤter ein gluͤcklicher Emporkoͤmmling, vielleicht eine Krone errungen, nach welcher allein ſein Beſtreben