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— 5 e— Glauben und auch insgeheim Verſprechungen er⸗ halten; ſeine Kuͤhnheit, verbunden mit den Aus⸗ ſichten, welche aus ſeiner in Montenegro bisher erlangten Stellung hervorgingen, ließen ihn ver⸗ wegen auf das Hoͤchſte bauen. Mißlang das große Unternehmen, ſo war er gewiß, ſeine Macht⸗ haberſchaft zu behaupten und er verzweifelte keines⸗ weges an dem Gedanken, ſich dereinſt zum un⸗ umſchraͤnkten Herrſcher, zum Koͤnige von Mon⸗ tenegro emporſchwingen zu koͤnnen. Die unter⸗ jochten uͤbrigen ſlaviſchen Provinzen des tuͤrkiſchen Scepters, Bosnien und Serbien, ſchien ihm leicht, von der Pforte loszureißen, und ſo einen eigenen großen Staat zu bilden. Die wechſeln⸗ den Kriege der Tuͤrken mit Oeſtreich und Ruß⸗ land gaben Hoffnung dazu.— Die Nationen waren leicht bereitwillig; es bedurfte nur eines Aufrufes und ſie empoͤrten ſich, wie es in neue— rer Zeit mehrmal der Fall war.— Er theilte ſchon im Geiſte ſeiner zu erlangenden Machtha⸗ berſchaft und in Vollmacht der ihm angebornen Rechte, ruſſiſche Orden an den Wladika und mehrere Volksoberhaͤupter aus, knuͤpfte ſo ein neues Band fuͤr ſein Intereſſe.— Jellena's


