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Der Cid : nach spanischen Romanzen / besungen durch J. G. von Herder. Mit einer historischen Einleitung durch Johann von Müller
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Tauſend hundert zwei und dreißig, Am dreizehnten Tag des Maimonds War es, als der gute Feldherr

Von Bivar die Welt verließ.

Tages drauf, als ihm Sa n⸗Pedro Prophezeihend war erſchienen, Ließ er ſeine Freunde kommen, Und Kimenen ihm zur Seite, Sprach er ſeinen letzten Willen Ernſt und ruhig alſo aus:

Zu San⸗Pedro de Cordonna Wie du mir verſprachſt, Eimene, Wird mein Körper heimgeführt; Jedem meiner edeln Männer Gib fünfhundert Maravedi's: Denn ſie waren treuergeben, Treu dem Cid bis in den Tod. Alvar Fannez von Minaya, 1 Du, mein Freund, wirſt ſie vertheilen Was dir bleibt, meine Fimene, Wend' es an zu frommen Werken, Und für deine Güt' und Liebe Habe meinen treuſten Dank. In das Kloſter zu Cordonna Wirſt du meinen Leib begleiten; Mein Vertrauteſter, Gil Diaz, Don Jeronymo, der Biſchof, Alvar Fannez, und Berm udes, Meine Treugeliebten alle, Werden, dir und mir gefällig, Wohl mit dir die Reiſe thun. So empfahl er Gott die Seele, Rahm Abſchied von ſeinen Freunden, Und empfing das Sakrament.

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