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chem Vergnuͤgen in mir. Jetzt aber ward es heller; und eine Stimme, laut, tief und weich erſcholl, und außerdem vernahm man keinen Ton, ſelbſt nicht das Geraͤuſch eines Gewandes; als ich einmal mit meinen Ketten klirrte, waren alle Augen auf mich gerichtet, und auch ich ruͤhrte mich nicht mehr. In dem kurzen Aufrufe unterſchied mein Ohr ſechsmal die Worte„Allah Ackbar,“ und noch vernahm ich die:„Mahommed Reſul Allah,“ und„la Illah Illalah.“ Da ſprangen die Mauren alle auf, und ſtanden da mit nackten Fuͤßen und der offnen Hand zu friedlicher Begruͤßung, und ſie hoben die Haͤnde zu den Achſeln, kreuzten ſie uͤber der Bruſt, und beteten ſchweigend oder mit heiſerer Stimme, dem Vorbeter nach. Bei jeder Pauſe brachen ſie in ein lautes Amen aus, und achtmal warfen ſie ſich nieder und beruͤhrten mit der Stirn das Verdeck. Neben dem Aga in ſeinem breiten Turban befand ſich der ſchwarze Sklave, und alle Geſichter waren nach dem heiligen Mekka gewendet. Der Auftritt machte einen tiefen Eindruck auf mich. Ich fuͤhlte gleich dem gro⸗ ßen Mahler*), als er unter den Banditen gefangen war, daß dieſer Anblick eine Minute lang das Gefuͤhl des Elends hinwegzaubern koͤnne. Als ich nun auf⸗
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*) Salvator Roſa. In dem Leben dieſes Mahlers, nach der Lady Morgan von mir überſetzt, iſt dieſe Szene nä⸗ her beſchrieben. Ueberſ.


