Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Buntes Leben.

Was iſt die Welt? und wonach ſtrebt der Menſch?

Fanf und dreißig Jahre ſind voruͤber, ſeit ich, von Hoffnung gluͤhend und im Jubel der Freiheit, mit der erhebenden und begluͤckenden Gefuͤhlsſtimmung, der ſelbſt die Trennung von Denen die uns lieben, eine neue und hinreißende Erregung giebt, meine fried⸗ liche Heimath verließ. 4

Fuͤnf und dreißig Jahre!

Noch toͤnt dasGott ſegne, ſchuͤtze und bewahre Dich! meines bekuͤmmerten Vaters mit demſelben zitternden Tone, in welchem er es ausſprach, vor meinem Ohre. Noch iſt der haſtige Schritt meiner geliebten Mutter, mit dem ſie nach unſerer letzten umarmung forteilte, und das ſchoͤne, aber ungewoͤhn⸗ lich blaſſe Geſicht, das mit einem nur halb erlaubten Blicke aus dem Fenſter des Zimmers meiner Schwe⸗ ſter ſchaute, mir gegenwaͤrtig.

Das Lebewohl von einer Menge Diener, das halb klagend, halb ermunternd erſcholl, ſetzte mich

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