Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
Entstehung
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Hand geſchriebenes Buch. Es ſchien ein ſolches zu ſeyn, in das man zuweilen auffallende Stellen aus anderen Buͤchern einzutragen pflegt, denn auf den erſten Blaͤttern fand ich bloß Auszuͤge aus Lieb⸗ lingsſchriftſtellern. Unter andern auch folgende Zei⸗ len aus einem alten Buche uͤber Sinnbilder, von Georg Withers!

und müßte Sturm nicht ſeyn, So könnte Ruhe nicht ſo großes Glück verleihn.

Gleich darauf aber bemerkte ich darin den An⸗

fang einer Erzaͤhlung, die einige Nachrichten uͤber ſein verfloßnes Leben zu enthalten ſchien. In die⸗ ſer Vermuthung ward ich durch das Leſen von ein paar Seiten immer mehr beſtaͤrkt. Auf mein drin⸗ gendes Bitten lieh mir die gute alte Dame das Buch aufs gefaͤlligſte, jedoch unter der Bedingung, daß ich ihr den Inhalt davon mittheilen ſollte. Dieſe Be⸗ dingung habe ich erfuͤllt, und nun hat ſie mir das ganze Manuſcript geſchenkt. Es enthaͤlt den Lebens⸗ lauf und die Schickſale eines ungluͤcklichen, eines nach Verdienſt ungluͤcklichen Mannes, eines wunder⸗ lichen, unbeſtaͤndigen Weſens. Traurig und ver⸗ ſchuldet war allerdings ſein Leiden; wenn ich mich aber daran erinnerte, wie ich es als Knabe mit an⸗ geſehn, wenn ſich die Bettler vor ihm gebuͤckt hatten,

und die ſpielenden Kinder ihm ins Angeſicht laͤchel⸗

ten, und die baarhaͤuptige Waiſe ſich zu ihm neigte und ihm die Haare glatt ſtreichelte, und das kleine

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