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Theagenes und Charikleia : ein Roman / aus dem Griech. des Heliodoros, übers. von Karl Wilhelm Göttling
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S. 355 Z. 8 v. u. l. denuczit. nicht ſt denn egnucht. 3 S. 355 u. f. Der Ringkampf des Theagenes

mit dem Ringer des Meroöbos iſt merkwürdig, weil er eine genaue Darſtellung des berühmten florentini⸗ ſchen Ringerſymplegma iſt. Winkelmann ſchwankte noch zwiſchen Cephiſſodorus und Heliodorus, dem Bildhauer, als Urhebern des trefflichen Werkes. Vielleicht wäre aus der Vorliebe unſeres Dichters für einen Namen⸗ und Geiſtes⸗Verwandten eine Entſcheidung für He⸗ liodor nicht ganz verwerflich, wiewohl ich ſelbſt fühle wie wenig erwieſenes in dieſer Meinung liegt. Das Ringſtück im Heliodor indeß iſt dem der florentiniſchen Ringer ganz gleich und es wäre nicht das erſte Mal, daß griechiſche Dichter bei Beſchreibung einzelner Ge⸗ ſtalten ſich an wirkliche Werke der plaſtiſchen Kunſt gehalten hätten, wie ſich umgekehrt Phidias an Ho⸗ mer hielt. S. Winkelmann's Werke II. S. 197. Ich erinnere nur an Theokrit's ſchöne Beſchreibung des ruhenden Amykos in ſeiner 22ten Idylle, einem cykliſchen Bruchſtück, wo die Worte σρφρ☛σνάρσνος 01-. ꝝc nächſt der ganzen Beſchreibung an die Bildſäule eines ruhenden Herkules, vielleicht an ein Vorbild des Farneſiſchen, wenn man an dieſen ſelbſt nicht denken darf, offenbar erinnern.

S. 356 Z. 17. l. geradezu zu ſchreiten ſt. ge⸗ rade zuzuſchreiten.

S. 367 Z. 3 v. u. l. Auoοᷣεα⅜ς.

S. 368 Z. 7. l. Euſtathius.

S. 1 Z. 2. I. Blicke ſt. Blicken. S. 4 Z. 7. I. einer hier der andere dort in das Gebuͤſch.