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Die Herrin von Schwarzenhof : Roman / von Albrecht Heinz
Entstehung
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werde er, Schwendler, thun, was möglich, ohne ſeiner Würde etwas zu vergeben.

Man war inzwiſchen ſchon in die Parkanlagen des Bades gelangt, und der General hatte nach einem Blicke der Verſtändigung mit Darfeld kaum Zeit, der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß ſich wohl ein Weg finden werde, zwei ehrenwerthe Männer, von denen freilich ein jeder lieber Hammer als Ambos ſein möchte, der Aufklärung über einander zuzuführen. Er hatte dabei von Rittern deſſelben Ordens, von in Schlach⸗ ten und Fährlichkeiten aller Art erprobtem Muthe alter Soldaten geredet, und Schwendler meinte:Komiſch wäre es, wenn ſo'n paar alte Menſchen, wie wir, ſich noch um ſo'n junges Ding die Hälſe brechen wollten. Als Schwendler kann ich mir vergaloppirt haben, aber als Genius von das Mädchen, vor den ich mir ge⸗ halten habe und noch halte, gewiß nicht.

Gleich darauf hielt man vor dem Kurhauſe und Schwendler ſtieg mit wiederholtem Dank für das ihm ſo gütig bewahrte Andenken aus. Nicht ohne Genugthuung hatte er wahrgenommen, daß ſich an den Fenſtern des Kurhauſes erneuerte, was ſchon in den Promenaden geſchehen war. Einzelne Kurgäſte grüßten ihn verbindlicher als ehedem. Das ſcheinbar traute Verhältniß zwiſchen ihm und einem ſo hohen Befehlshaber hatte, je unvermutheter, deſto auffallendern

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