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eigener Antrieb. Der weit überwiegende beſſere Theil ſeines Weſens trat dann hervor und machte in treuherzi⸗ ger Sühne maßvoll und verſtändig wieder gut, was Eitelkeit oder oft auch nur ein Ueberſprudeln der Leb⸗ haftigkeit unbeſonnen verbrochen hatte. Mir ſelbſt iſt es bei cinem ſolchen Anlaß gelungen, ihn zu über⸗ zeugen, daß er für den Friedensdienſt der Armee gar nicht paſſe. Er iſt deshalb ausgeſchieden, und ein klei⸗ ner Fürſt, ſein Gönner aus der Campagne her, ver⸗ half dazu, indem er ihn an die Spitze der Verwaltung ſeines Ländchens ſtellte. Wie es ihm dort ergangen, werde ich ja bald erfahren. Daß er ſich nach wie vor ſehr leicht ein ungünſtiges Urtheil zuzieht, beweiſen Ihre Aeußerungen, Schwendler!“
Der alte Herr bedauerte, durch ſeine Anſichten über Herrn von Leteln unangenehm berührt zu haben. Aber es ſei geſtern Abend zwiſchen dieſem und ihm zu einem Wortwechſel gekommen, der in Betracht ihres beiderſeitigen Alters beſſer unterblieben wäre. In der Sache habe er, Schwendler, völlig Recht, be⸗ ſitze auch, was dieſe angehe, nicht Schwäche des Rück⸗ grats genug, ſich nur um ein Haar breit zu beugen. Nach Allem, was er jetzt von dem Präſidenten gehört, hoffe er indeß, dieſer werde bereit ſein, aus eigenem Antriebe zur Sühne entgegen zu kommen, und dann


