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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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Augen; bald aber beſchattete wieder das ge⸗ woͤhnliche Duͤſter die eingefallenen Wangen. Er las weiter. Finſter und finſterer wurde nun ſein Blick, ploͤtzlich faͤrbte eine dunkele Roͤthe ſeine Stirn, zitternd ſchlug er das Papier um, um die Fortſetzung auf der zweiten Seite zu leſen; aber er las nicht weit, ſtarr ruhte ſein Blick auf den Schriftzuͤgen und mit einem fuͤrchterlichen Schrei ſtuͤrzte er zuſammen.

Auf den Huͤlferuf des Boten eilten die Diener herbei und fanden den Grafen ohne alle Zeichen des Lebens. Wohl zwei Stunden blieb er beſinnungslos. Als er die Augen wieder aufſchlug, ſchaute er verwirrt um ſich.Wo iſt ſie? rief er.Hinweg mit dem Strange.... Henker erbarme Dich dieſes Schwanenhalſes.... zieh ſchnell damit ſie nicht zu lange lei⸗ det!

Was die Diener in alberner Geſchwaͤtzig⸗ keit dem neugierigen Piſa ſchon laͤngſt vorge⸗

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