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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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bevorſtehenden Schreckensnacht beſchaͤftigten. Er laͤchelte ſogar bisweilen; ein bitteres Laͤcheln verlieh aber oft dem freundlichen Zuge um den Mund eine etwas ſonderbare Eigenthuͤmlichkeit.

Nach langem Sinnen rief Romerio endlich munter:„Ich hab's, wahrhaftig! ich hab's; ſo muß es gehen— ich rette ſie und mich!“

Gianettino drehte ſich veraͤchtlich um, warf einen ſtolzen Blick auf den Juͤngling und ſetzte dann ruhig ſeine Betrachtung des St. Marcus⸗ platzes fort. Maeſto ſchrie:„Halt's Maul, Junge! Morgen fruͤh haſt Du, ſo gut wie wir, beim Teufel Audienz. Traͤumt das Milch⸗ geſicht da noch von Rettung, wenn der Sack ſchon genaͤht iſt, in welchem die ſolenne Waſ⸗ ſerfahrt bewerkſtelligt werden ſoll.“

Dem Marquis aber ſchien die Aeußerung willkommen zu ſeyn; das Wort Rettung jagte wieder einen Schatten von Farbe auf die Gypswangen und mit ſchlotternden Knien wankte er auf Romerio zu, um dieſen um die Mittheilung des Rettungsmittels anzugehen.