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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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149 Ausſicht nach dem St. Marcusplatze erlaubte; die ſeltſamſten Gedanken mochten ſeine Seele durchſtuͤrmen und ſein Herz mit Bangen erfuͤl⸗ len, wiewohl er unter den Vieren noch der Standhafteſte zu ſeyn ſchien. Maeſto's kirſch⸗ braunes Geſicht zeigte die Wuth, den Zorn, die aus ſeinem Innern herauf drangen; er murmelte Fluͤche durch die welken Lippen und ſpuckte von Zeit zu Zeit heftig aus. In einen Winkel gelehnt, beantwortete er keine der Fra⸗ gen des leichenblaſſen Marquis von Dolco, der unter ihnen wohl am meiſten den Tod fuͤrch⸗ tete. Er war ſein Lebelang ein feiger Schurke geweſen, der es nur verſtand, das Raubgut zu verſchwelgen und zu verpraſſen. Sein Ge⸗ ſicht war mit einer widrigen Leichenfarbe uͤber⸗ zogen und die Angſt erlaubte ihm nicht, an⸗ ders als ſtammelnd und bebend zu ſprechen. Ganz anders zeigte ſich Romerio. Er ging unablaͤſſig in der kleinen Spelunke auf und nieder und ſein Mienenſpiel verrieth, daß ſeine Gedanken ſich gewiß am adenmutgſen mit d der