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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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. Nach Venedig? Menſch, Du biſt wahn⸗ ſinnig?! Wer hat Dir dieſe Maͤhr aufgehef⸗ tet?“ ſchrie der Graf im hoͤchſten Zorn.

Der Diener ſtotterte verlegen:„Signora Gaetana, meine gnaͤdige Gebieterin.“

Caſietti war außer ſich. Er durchraſ'te in hoͤchſter Wuth die Naͤume ſeines Palaſtes;

aber als er aus dem Munde ſeiner Tochter die

Beſtaͤtigung des Verſchwindens Torquante's vernahm, da blickte er ſeltſam auf das theure Kind. Fuͤrchterliche Gedanken ſchienen ſeine Seele zu beſtuͤrmen. Allmaͤlig wurde er wei⸗ cher, die Thraͤnen rannen ihm uͤber die grauen Wimpern; er ſchloß die Jungfrau feſt in die Arme.

„Haſt Du Gianettino geliebt?“ fragte er

dann ploͤtzlich wild, wie aus einem Traume

*

erwachend..

„ Geliebt? 1“ ſtammelte das Maͤdchen er⸗

roͤthend.„Mein Vater—— ich— habe. 4—.

4½ *

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