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„ſein; es waͤre ungerecht von mir, wollte ich
„die liebevolle Aufnahme verkennen, die mir
„in Ihres Vaters Hauſe zu Theil ward, abet „dies Alles hat ſich fuͤrchterlich geaͤndert. Sie „zuͤrnen mir, weil ich mit Maͤnnern in Ver⸗ „bindung ſtehe, deren Namen der Neid und die „Schadenfreude verunglimpft haben. Ich kenne „den Marquis von Dolco und mehrere ſeiner „Freunde gluͤcklicherweiſe zu gut, als daß ich „nur das geringſte Mißtrauen in ihre Hand⸗ „lungsweiſe ſetzen koͤnnte. Warum mit dieſen „mir ſehr werthen Maͤnnern brechen? Gaeta⸗ „na! Gaetana! Ich habe Sie geliebt und liebe „Sie noch heute, wie ich Niemand liebe, aber „ich gehe, weil man mich als uͤberfluͤſſig in
„Ihrer Naͤhe betrachtet.“
„Heut Abend reiſe ich nach Venedig; viel⸗ „leicht, daß ich Sie ſpaͤter wiederſehe, wieder⸗ „ſehe, als die Gemahlin eines ehrbaren Piſa⸗ „ners. Sollten Sie es der Muͤhe werth hal⸗ „ten, ſich ſpaͤter einmal um den einſt ſo heiß „Geliebten zu kuͤmmern, ſo muͤßten Sie ſich


