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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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will nicht zweifeln, daß dies bei der Seinigen auch der Fall ſein wird.“

Der Graf ſchwieg— er ſchien mit der Antwort nicht zufrieden. Gaetana, welche nur ſchweigend zugehoͤrt hatte, ſtand auf und entfernte ſich.

„Meine Tochter ſcheint zu kraͤnkeln, ich bin fuͤrwahr um ihre Geſundheit beſorgt;“ be⸗ gann der Graf wieder.

„Vielleicht nur eine Erkaͤltung, oder Fol⸗ gen der ſchlafloſen Nacht,“ meinte Gianettino.

Auch dieſe Antwort ſchien dem Grafen nicht zu genuͤgen, er ſtand gleichfalls auf, ent⸗ ſchuldigte ſich, daß er ſeinen Gaſt allein laſſen müſſe und ſchied ziemlich einſylbig.

Gianettino aber ging nach dem naheſte⸗

hendſten Schreibtiſch, ergriff die deder und ſörſe⸗ an Gaetana:

„Signoral“

„ „Als ich Sie vor zwei Monaten ſah, „ſchien ich Ihnen ein willkommener Gaſt zu