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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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ren tief verhuͤllte Maͤnner von anſcheinend ju⸗ gendlichem Alter. Sie folgten alsbald dem Marquis, auf deſſen Ruf der Diener die Saal⸗ thuͤre oͤffnete.

Willkommen, Ihr Herren! rief der Wirth, als ſie ſich im Saale befanden.Dich, Bartholo, habe ich wahrlich ſeit zwei Mona⸗ ten nicht geſehen, und Herr Gianettino, fuhr er, zu dem Andern gewendet, fort,Ihr ver⸗ ſpracht heut Morgen zu kommen. War't Ihr etwa wieder bei der Signora Caſietti?

Der Gefragte ſeufzte tief auf.

Thoͤrichte Leidenſchaft! fuhr der Mar⸗ quis fort.Thoͤrichte Leidenſchaft, ſag ich, die ſich um nichts dreht. Ha! ha! ha! Glaubt Ihr etwa, daß der Graf Caſietti geneigt waͤre, einem Banditenhaͤuptling ſeine keinde Gaetana zu geben?!

Schweigt, Marquis! verſetzte Gianet⸗ tino, denn kein Anderer war der Gekommene... Laßt uns von etwas Anderem ſprechen! Ich weiß ſchon, Ihr duldet keine Zu⸗