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gern und Laſterhaften, wie es deren unter den Nobilis Italiens in jeder Gegend, und zumal damals, gerade genug gab. Von dem Mar⸗ quis erzaͤhlte man ſich gar Manches. Die verdaͤchtigſten Subjecte gingen bei ihm taͤglich ein und aus, ja ſogar das Auge der Behoͤr⸗ den war ſchon laͤngſt auf die Wohnung Dol⸗ co's, als auf einen verdaͤchtigen Schlupfwin⸗ kel fuͤr Verbrecher ꝛc., gerichtet. Ueberdem wußte Niemand, wo der Marquis die Mittel hernahm, um einen ſo grenzenlos ausſchwei⸗ fenden Lebenswandel fuͤhren zu koͤnnen. Einige wollten bemerkt haben, wie oft in mitter⸗ naͤchtlicher Stunde Leute in des Marquis Hauſe aus⸗ und eingingen, deren Aeußeres ſie als Banditen erkennen ließ. Auch Gianettino war unter denen, die nicht ſelten mit dem Marquis verkehrten, doch geſchahen ſeine Zuſammen⸗ künfte mit dem Uebelberuͤchtigten auf eine ſo geheimnißvolle Weiſe, daß bis jetzt, außer Gaetana, nur Wenige davon Kunde hatten.
Gianettino von Torquante, wie er ſich


