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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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Was weißt Du von dem Marquis?

Nichts, nichts, als daß er mit den Ban⸗ diten, mit den Moͤrdern Venedigs in Verbin⸗ dung ſtehen ſoll.

Gianettino's Geſicht uͤberflog eine dunkle Noͤthe, er ging einigemal haſtig im Zimmer auf und nieder, dann aber blieb er ſchweigend lange vor Gaetana ſtehen. Das Maͤdchen ſchaute ihm mit bittendem Blicke in das zorn⸗ entbrannte Antlitz.

Du zuüͤrnſt mir, begann ſie endlich, weil ich das gegen Dich ausſpreche, was man in Piſa ſchon fuͤr mehr als ein leeres Geruͤcht betrachtet. Gianettino! Gianettino! Als ich Dich vor vier Monden zum erſten Male in dem Hauſe meiner Freundin, der Signora Griſetti, erblickte, liebte ich Dich gleich, ſo wie nur die Tochter Italiens lieben kann. Ich fragte nicht, wer Du waͤreſt. Du galteſt als namenloſer venetianiſcher Edelmann, den der Reid und die Mißgunſt um ſein Vermoͤ⸗