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Gianettiona und Gaetana; oder der Bandit von Venedig : Roman in drei Büchern / von Carl Heinrich
Entstehung
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rende Schatten gab das ſicherſte Zeugniß da⸗ fuͤr, daß hier in ſpaͤter Stunde noch Jemand geſchaͤftig ſei.

Ein junger Mann, tief in den Mantel gehuͤllt, ſchritt langſam durch die kleine Seiten⸗ ſtraße, die nach dem Palaſte fuͤhrte, blieb dann

vor letzterem ſtehen und ſchien ſichtbar erfreut,

als er die Caſietti'ſche Schildwache erblickte.

Biſt Du es, Nomerio? rief er leiſe, doch immer laut genug, um ein Echo in der Halle des Palaſtes hervorzurufen, vor der er ſtand.

Ich bin es, Herr! lautete die Antwort, Iſt Alles ruhig im Schloſſe; ſchlaͤft der

Graf?

Bereits ſeit einer Stunde.

Iſt Gaetana wach?

Der Gefragte ſchwieg und deutete mit dem Finger nach jenem matt erleuchteten Fenſter.

Der Juͤngling ſchaute hinauf, fuhr dann önek

mit der Hand nach der Taſche und brachte zwei

zuhe Goldſtuͤcke zum Vorſchein, die den Rr⸗

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