Teil eines Werkes 
2. Theil (1851)
Entstehung
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und daß wir, in den einzelnen zerriſſenen Mo⸗ menten eines gottgleicheren Zuſtandes, einer höheren Geiſteswürde, mehr Glück empfinden können, als in den lang hinvegetirten Jahren eines dumpfen Köhlerglaubens.

Auf jeden Fall war jene Kirchenherrſchaft eine Unterjochung der ſchlimmſten Art. Wer

bürgte uns für die gute Abſicht, wie ich ſie eben ausgeſprochen? Wer kann beweiſen, daß ſich nicht

zuweilen eine ſchlimme Abſicht beimiſchte? Rom wollte immer herrſchen, und als ſeine Legionen fielen, ſandte es Dogmen in die Provinzen. Wie eine Rieſenſpinne ſaß Rom im Mittelpunkte

der lateiniſchen Welt und überzog ſie mit ſeinem

unendlichen Gewebe. Generazionen der Völker lebten darunter ein beruhigtes Leben, indem ſie das für einen nahen Himmel hielten, was bloß

römiſches Gewebe war; nur der höherſtrebende Geiſt, der dieſes Gewebe dunhſchaute, fühlte ſich beengt und elend, und wenn er*†˙* brechen