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XI. Im Hafen.
Glücklich der Mann, der den Hafen erreicht hat, Und hinter ſich ließ das Meer und die Stürme, Und jetzo warm und ruhig ſitzt Im guten Rathskeller zu Bremen.
Wie doch die Welt ſo traulich und lieblich Im Romerglas ſich wiederſpiegelt, Und wie der wogende Mikrokosmus Sonnig hinabfließt in's durſtige Herz! Alles erblick' ich im Glas, Alte und neue Völkergeſchichte, Türken und Griechen, Hegel und Gans, Zitronenwälder und Wachtparaden, Berlin und Schilda und Tunis und Hamburg, Vor allem aber das Bild der Geliebten, Das Engelköpfchen auf Rheinweingoldgrund.


