Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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Gute und Schöne... Als alter Praktikus erläutere ich meinen Satz ſofort durch ein Beiſpiel. Betrachten Sie wiederum mich! Es dürfte die Majorität meiner verehrten Gäſte bisher der Anſicht geweſen ſein, daß bei mir das Portemonnaie Hirn und Herz, Vaterland, Poeſie, kurz Alles vertrete. Und doch kann ich Ihnen von beſagtem Manne verſichern, daß er zur Stunde das Glück des jungen Paares vor ihm ebenſo warm und voll empfindet, wie er den feuchten Schimmer eines gewiſſen mütterlichen Auges und die Mißmuths⸗ wolke auf einer gewiſſen Stirn recht wohl verſteht. Und nicht deshalb freut ſich der Beſagte über Fortunens Gunſt, weil ſie ihm geworden, ſondern weil der Glückliche im Stande iſt, Glück mitzutheilen. Herr Baron, mein Herz geht jetzt im Galopp, ich weiß nicht mehr, was ich ſage, weiß nur, daß ich von Ihnen wohl einmal einen herzlichen Händedruck haben möchte, weil nun ja, weil man vielleicht doch nicht allzu lange ‚warten: muß, um etwas Liebenswerthes an mir zu finden und weil auch der Edelmann nicht braver als brav ſein kann... Im Uebrigen haben Sie das Recht, wenn Ihnen meine Rede nicht gefällt, mir den Stuhl vor die Thür zu ſetzen. Denn