Teil eines Werkes 
2. Bd. (1875)
Entstehung
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ſitzt, wird er es freiwillig thun. Und thut er's nicht ha, dann er oder ich!

Hm, ſehr groß, ſehr nobel, aber damit wird die Schuld nicht bezahlt. Sprechen wir vernünftig. Ich kenne Ihre Lage. Sie ſind ſo wenig wie der Herr Fähnrich Pardon, wenigſtens vorläufig im Stande, die Summe aufzubringen, und das iſt vor der Hand auch nicht nöthig. Mein Sohn iſt ſchon durch ſein mütterliches Erbe reich genug, daß er die fragliche Summe nicht vermißt. Da er mündig iſt, kann er mit ſeinem Gelde anfangen, was er will; da er ein Gentleman, iſt es keine Schmach, ihm ver⸗ pflichtet zu ſein, und da ich ſein Herz kenne, proteſtire ich in ſeinem Namen gegen Ihr Verfahren mit ſeinem Schuldner.

Meine Standesehre dietirt es. Ich liebe meinen Sohn mehr als mich ſelbſt, aber die Ehre mehr als ihn.

Kaltes Blut, Herr Baron! Ihre Standesehre hielt Sie nicht ab, meinen Rath, meine Hülfe zu wün⸗ ſchen. Ihnen habe ich Beides verweigert aus dem⸗ ſelben Grunde, weshalb ich auch jetzt Ihre Bürgſchaft nicht annehme