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Alles war wie immer, und doch hing etwas in dieſer Luft, es ſtreifte an ihm vorüber, es ſchwebte vor ihm her.
Endlich war die Terraſſe erreicht. Einige Diener ſtanden droben vor der Saalthür und flüſterten mit⸗ einander. Jenes Etwas, das Ereigniß, lag auf ihren Geſichtern und offenbarte ſich in der Scheu, mit der ſie zur Seite traten, um den Prieſter vorbeizulaſſen.
Er gelangte durch den leeren Speiſeſaal ins Treppenhaus. Auf dem erſten Abſatz, unter dem Conterfei eines Fiſchungeheuers mit einem Krönlein auf dem Kopf, das einer Sage zufolge im ſiebzehnten Jahrhundert im Schloßteich geſehen worden, ſaß Mr. Swell. Wie es ſchien, in der Erwartung Benedict's, denn er ging letzterem eine Stufe entgegen und ſagte mit einer ſteifen Verbeugung:
„Herr von Flor bittet um Ihren Beſuch, Herr Profeſſor.“
„Iſt ein Unglück geſchehen?“
Hatte der Gentleman die Frage mißverſtanden oder wollte er ſie mißverſtehen? Er antwortete:
„Bitte, die dritte Thür rechts. Uebrigens werde ich Sie melden.“
Heigel, Benedictus. II. 3. 4


