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wahrhaft ergriffen worden. Ein mächtiger Geiſt, doch voll Milde, ſpricht aus ihm.“
„Allerdings, in mancher Hinſicht ſehr mild“,
verſetzte Gregor, der dunkelroth geworden war. „Da— der Marſch aus dem Propheten!“ machte Guido den Pater aufmerkſam.„Nicht wahr, Hoch⸗ würden, die Leute blaſen gar nicht übele“
„Ausgezeichnet! Wie die Engel blaſen ſie!“
„Am jüngſten Gericht“, ziſchelte Flor, der das laute Lob gehört hatte, ſeinem Nachbar zu;„ſie könn⸗ ten Todte erwecken.“
„Herr Pater Gregor iſt ſelbſt ungemein muſika⸗
liſch“, ſagte Guido zur Bruck.„So ſchön habe ich am Altar noch niemals ſingen gehört.“
„Zitte, bitte, gräfliche Gnaden— das heilige Amt gibt die Begeiſterung.“
„Aber nicht die Stimme, Hochwürden. Sie haben einen wundervollen Bariton.“
Das Wort der Frau von Bruck über das Buch ſeines Kloſterbruders war verſchmerzt, Gregor lachte wieder mit dem ganzen Geſicht.
Die Unterhaltung wurde lauter und bald eine allgemeine, als der Champagner in den Gläſern perlte—
Dann geſchah es, daß ein kaffeebrauner, lang⸗


