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Wunden nie ſich erholt. Dein Glück, Deine Ruhe würdeſt Du nirgends mehr finden.“
„So mag mein Herz brechen“, verſetzte Coſima, indem ſie aufſtand.„Hier bleibe ich nicht.“
„So ſagſt Du jetzt und wirſt Dich ſpäter bedenken.“
Die unglückliche Frau widerſprach nicht mehr. Benedictus, flüſterte es in ihrem Herzen, o Du mein einziger Freund!
Muſik im Schloß, Muſik im Dorf! Heute herrſchte Fröhlichkeit und Gaſtfreiheit überall.
In den Straßen ein dichtes Gedränge, ein kunter⸗ bunter Schwarm, Gejohle und Säbelraſſeln. Zuweilen knallt ein Schuß, den ein Burſche im Uebermuth gen Himmel feuert. Vor dem tannengeſchmückten Wirths⸗ haus eine Wagenburg und drinnen ſinnebetäubender Lärm. Im Erdgeſchoß ſpielen die Muſikanten zum Tanze auf, und droben tafeln die Dorfhonoratioren.
Es lebe— hurrah, es lebe heute die ganze Welt — ſoweit ſie gut katholiſch iſt— der Papſt in Rom und der Meßner in Frohnburg!
Nicht ganz ſo tumultuariſch, nicht ganz ſo luſtig ging es an der Tafel im Schloß her. Sie ſtrotzte von Silber. Weniger Pracht wäre vielleicht mehr Ge⸗
ſchmack geweſen. Denn Silbermaſſen ſind bei Tages⸗ 11*


