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Ein tiefer Ton zitterte durch die Luft, ein hellerer ſchmiegte ſich ihm an. Man läutete im Dorf die Kirchenglocken.
Sie mahnten Benedict an ſeine Pflichten.
„Ich muß Sie jetzt verlaſſen“, entſchuldigte er ſich,„und ſo ſchnell als möglich ins Pfarrhaus, wo ich erwartet werde. Pater Gregor wird leicht un⸗ geduldig.“
Flor, der ſich ungern echauffirte, drängte ſich nicht zur Begleitung.„Nur eine Bitte noch“, ſagte er.„Vertrauen um Vertrauen: Erzählen Sie Niemand von der Dame, die wir geſehen haben! Niemand, auch nicht Ihrem Freund Pater Gregor! Ich theile Ihnen den Grund mit, wenn—“
„Hier meine Hand darauf“, reichte ihm Benedict die Rechte hin.„Kein Wort weiter darüber!“
„Ich danke Ihnen, und was Hochwürden ſelbſt betrifft, ſprechen wir hoffentlich noch mehr! Den Pro⸗ feſſor in Ehren, aber in gewiſſer Beziehung werde ich Sie doch noch in die Schule nehmen müſſen. Auf Wiederſehen!“
Benedict war ihm bald aus den Augen.
„Ein Glück“, dachte Flor,„ein Glück, wenn ſie nur dieſer Wolkengucker geſehen hat! Ob ich ſie warne oder ob ich mir den Zug anſchaue?— Zwiſchen zwei


