Teil eines Werkes 
1. Bd. (1875)
Entstehung
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Habe ich auch die Ankunft der neuen Gouver⸗ nante zu erwarten?

Er vermied ihren Blick.Die neuen Gäſte, ver⸗ ſetzte er ausweichend,werden unſere ganze Zeit und Aufmerkſamkeit in Anſpruch nehmen. Ich halte es daher für beſſer, daß Mademoiſelle Fel erſt nach Ord⸗ nung dieſer Geſchäfte eintrifft.

Haſt Du ihr das geſchrieben?

Ich ließ es ihr ſchreiben.

Wieder machte Guido den Verſuch, ſeiner Frau ſich zu nähern, aber ſie drehte ihm den Rücken zu. Er biß ſich auf die Lippe.

Wir ſehen uns bei Tiſche, ſagte er und ver⸗ ließ das Gemach.

Auf der Terraſſe traf er Herrn von Flor. Er lud denſelben ein, mit ihm einen Spaziergang im Park zu machen.

Eine Weile ſchritten ſie ſchweigend neben einan⸗ der her, dann fragte Guido aus ſeinem Gedanken heraus plötzlich:Halten Sie es für möglich, daß ein Mann ſein Leben lang einer und derſelben Frau treu bleibt?

Herr von Flor wurde roth wie ein Mädchen. Er erröthete ſtets, wenn er mit der Wahrheit nicht herauswollte; es war dies einer ſeiner beſten Coups.

Aber, lieber Graf, ſagte er,wie können Sie