Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

276

Haupte feſter, ſtreckte dann eine ihrer runden Hände nach dem Kommenden aus und ſprach: Grüß Di Gott, Ritter Pottinger. Nicht? Biſt's doch? 3

Ob ich es bin! entgegnete Jener, hart auftret⸗ end, mit lauter Baßſtimme. So denke ich, Liesli? Was treibt Ihr? Der da ſchläft?

Er wies auf den Schlummernden.

Nur eben erſt der Wein die Wärme ich ſelbſt bin müde

Der Schläfer regte ſich jedoch in dieſem Augen⸗ blicke, richtete ſich auf und ſtürzte mit großem Ge⸗ räuſche dem Ankömmling entgegen. Seine Waf⸗ fenrüſtung raſſelte, ſeine Sporen klirrten; er war ein kriegeriſch ausſehender, nicht unſchöner Mann, doch mit etwas wüſtem Ausdrucke im Antlitz und mit verlebten Zügen. Egons Vetter war es, des Geheimſchreibers Furter Sohn, Donat von Aar⸗ burg. Holloh auf! rief der Andere mit einem Fluche und ſchüttelte ihm kräftig die Hand. Auf, Aarburger, ich bringe den Fang! Wir haben ihn ſchon, er iſt ſchon ſo gut wie unſer. Rufe, ſchreie, brülle! Laß die Knechte aufſitzen! Fort in den