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chem ſeine Gefährten ihn bereits erwarteten und wo ſein Platz offen gehalten worden war; Margot erblutete indeſſen ſtill wie ein Lanr. das der Schlächter getroffen, und ihr Blut miſchte ſich mit der Milch aus dem ihrer Hand entſunkenen Ge⸗ fäß; doch blieb in den erſten Augenblicken danach die Gräuelthat unbemerkt, bis der Mann, deſſen Meſſer man dazu mißbraucht hatte, ſich von ſeiner Beſturzung erholte und die Gefangenen auf den Wagen ſelbſt Lärm erhoben. Nun entſtand ein wildes Geſchrei von allen Seiten, die Dorfleute, Männer und Weiber, ſtürzten hierbei und umring⸗ ten die Blutende wie den Mörder, Wehklagen ver⸗ miſchten ſich mit dem Rufe nach Rache. Meſſer wurden aus ihren ledernen Scheiden gezuckt, und die Berner Reiſigen, die der Lärm aus Ställen und Häuſern herbeirief, konnten kaum verhindern, daß der Funke zur Flamme aufſchlug und die ganze Einwohnerſchaft von Charmy ſich auf die Ge⸗ fangenen ſtürzte, um alle entgelten zu laſſen, was einer verbrochen hatte. Margot, die ſtille freundliche Margot, die durch des Herrn auf Gruyeères grauſame Strenge ohnehin ſo viel gelit⸗ ten und verloren hatte, war allgemein beliebt ge⸗ weſen; wer konnte es ruhig mit anſehen, daß die
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