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und beſonnener Geſell war. Als man ihm in der Morgendämmerung den Giebel des Pfarrhauſes zeigte, wo, wie er wußte, ſeines Schuldners Sohn raſtete, ſchlug er im Stillen drei Kreuze. Ver⸗ muthlich hatte ein ſolches Zeichen der Abwehr vom Schlimmſten der arme Egon nicht verdient. Aber Herr Schilling glaubte es nun einmal, weil Hans es ihm eingeredet hatte.
Noch ſchlummerte Egon, aber der Morgen, wie er heraufſtieg, obgleich er einen reinen und wolken⸗ loſen Himmel verklärte, ſollte ihm eine düſtere und traurige Kunde bringen. Als Hans gegen Herrn Schilling der Feſſelung von Gefangenen er⸗ wähnte, die geſtern zu Abend noch bei Fackelſchein unter der Dorflinde ſtattgefunden hatte, log er allerdings nicht;— jetzt, da Egon mit ſeinen we⸗ nigen Reitern allein ihre Bedeckung bildete, rieth die Klugheit zu einer Maßregel, die im Ganzen gegen des Junkers gütigen und milden Sinn anſtrebte, ja machte ſie ſogar nöthig und unabweisbar,— denn obgleich im Allgemeinen der Geiſt der Bevölkerung in den Thälern von Greyerz für Bern war, deſſen Boten und Kriegswehr nicht wie Feindesſchaar, ſondern wie erſehnte Helfer und Befreier von Tyran⸗ nenjoch betrachtet und überall vom Landmann freudig


