Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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deſſen auf der Meſſe zu Beaucaire als ſie ſchon Victors Verlobte ward, in welcher Eigenſchaft ich ſie vorfand, da ich zurückkehrte von der Meſſe. Mein alter Handelsfreund hatte bei der Verlobung meine Stelle vertreten. Freilich that er es gern und hatte auch Urſach dazu. Iſt ſein Sohn reich oder wird er es einmal, ſo iſt Sibylle Schilling auch nicht arm. Teufel auch! das will ich meinen! Sie iſt mein ein⸗ ziges Kind meine Erbin. Zehn Junker hätte ſie haben können daheim, ja Freiherren und Grafen ſo wahr ich Ihr zweifelt doch nicht?

Wie beliebt Ihr? fragte Egon zerſtreut; er hatte im Fortſchlendern an der Seite des Kaufmanns deſ⸗ ſen redſeligen Herzenserguß nur ſo viel Aufmerkſam⸗ keit geſchenkt, als eben dringend nothwendig war.

Ich frage, ob Ihr zweifelt, daß meine Sibylle Junker und Grafen zu Freiern hätte haben können, wenn wir gewollt hätten.

Nein, Herr Werner, ich zweifle nicht, da Ihr es ſagt, antwortete Egon unſchuldig.

Was Freiherren, fuhr der Handelsherr gering⸗ ſchätzig fort was Junker oder Grafen aus der nächſten Burg, Hungerleider, die vom Stegreif le⸗ ben ein Fremder, ein Ausländer und nun gar ein reicher Ausländer wiegt den fürnehmſten Einheimi⸗