Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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wenig beruhigende Kunde darüber geben. So viel mir bekannt geworden, hat der erlauchte Graf alle Anträge und Friedensvermittelungen unſeres Vor⸗ ortes ſtörriſch zurückgewieſen und nur ſolche Ant⸗ worten darauf ertheilt, die faſt keinen Zweifel mehr laſſen über den nahen Ausbruch eines Krieges; doch iſt mein edler Ritter darüber nicht traurig, vergnügt vielmehr, indem er meint, Krieg ſei beſſer als ein halber und ungewiſſer Friede. Wollt Ihr Euch aber näher darüber unterrichten laſſen, ſo be⸗ gleitet mich in die Herberge zum Thaler, wo wir mit Mann und Roß raſten und der Ritter Euch gern Rede ſtehen wird. Er iſt ein gar ernſter, doch überaus leutſeliger Herr.

Rinkenberg? Iſt nicht Euer Schultheiß ein Rinkenberger? 8

Meines Ritters Bruder.

Gut, Eueren Vorſchlag nehme ich an, ſagte der Luzerner Kaufmann. Doch eilt's nicht ſo ſehr. Dieſen Abend vielleicht Ich habe ein Geſchäft im Hafen für den Augenblick. Meine Lyoner Güter werden geladen, lauter koſtbare Seiden⸗ ſtoffe, Junker, in denen viel Geld ſteckt, auch Waaren von der Meſſe von Beaucaire, Gewebe und Prachtſtücke jeder Art. Denn es wird Euch