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Der Graf nahm ſein Idchen um den Leib und trug ſie ſchuell hinab in den Wagen; denn dort beſchloß er, ihr zu antworten.
Auf dem Balkon drängten ſich die Gäſte, die Champagner⸗ gläſer in den Händen; ſie riefen, vermiſcht mit den nenen Unter⸗ thanen des Grafen, ein tauſendſtimmiges Vivat in dan Wagen hinab. Ida drückte ihr Köpfchen an die Bruſt des Geliebten. Er winkte, die Pferde zogen an und dahin fuhr Emil und ſeine glückliche Ida.
Nachſchrift.
Es iſt ein ſchöner Brauch unter guten Menſchen, die ſich lieben und getrennt ſind, daß ſie gewiſſe Tage des Jahres feſt⸗ ſetzen, in welchen ſie ſich von nahen und entfernten Orten her ſammeln, ſich wieder ſehen und die Strahlen ihrer Liebe von Neuem an der allgemeinen Flamme anzünden. So halte ich es ſeit langen Jahren mit meinen Freunden, die das Schickſal nach Oſt und nach Weſt verſchlagen. Auch heuer war ich hingereist an den Ort, den wir zu unſerem Rendezvous beſtimmt hatten. Als ich an dem ſtattlichen weißen Hirſch in B. vorfuhr, lagen ſchon manche Fenſter voll, und wie wohl thut da das freundliche, jubelnde:„Er iſt's, er iſt's,“ das von ſchönen Lippen herab dem Freunde entgegen tönt!
Ich traf ſie alle, alle meine Lieben, da war eine holde, ſinnige Doralice und ihr Stern, da war die loſe, naive Vally und ihr geheimer Kriegsrath, da war Graf Law und ſeine Cle⸗ mentine, da war meine ſüße Mimili, da war Herr von Eſtavayer mit ſeiner Elſt, da war mein ruſſiſches Lisli; ſelbſt Sponſeri, mein lieber Sponſeri, ich hieß ihn nur immer den Grünmantel, hatte ſich aus Venedig eingefunden und Emilie Mellinger mit⸗
gebracht; da war auch Fanny und ihr Graf, der Generalbevoll⸗ mächtigte, Kilian mit Julchen. Da war Molly und ihr Juſtiz⸗ rath, da war die herzige Pina und ihr Gatte, Agnes und Roſe,
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