Teil eines Werkes 
3. Bd. (1866)
Entstehung
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entweder nicht recht richtig unter dem Hut iſt, oder daß er mit dem Gott⸗ſei⸗bei⸗uns hier Verſteckens ſpielt. Nun hier, denke ich, ſoll er ihn nicht holen; kommt nur morgen Nacht wieder.

Was das Stillſchweigen betrifft, ſo ſeid außer Sorgen, von mir

erfährt es kein Menſch, vor Allem meine Urſel nicht; denn ich denke, was ſie nicht weiß, macht ihr nicht heiß.

Der alte Diener lobte den Entſchluß des Küſters und nahm am Portal mit einem Händedruck von ihm Abſchied.Iſt doch Schade um ein ſo junges ſchönes Blut, brummte dieſer vor ſich hin, indem er ſeinem Häuschen zuſchritt;ſo jung und hat ſchon Affairen mit Herrn Urian. Nun, er ſoll ihn immer noch ein Halbjährchen reiten; um die harten Thaler kann man zur Noth ſo guten Wein kaufen, als die Freilinger Maurermeiſter hatten, um den Kalk zu meinem Münſter feſtzumachen.

Das Souper.

Es ſchlug ein Uhr, als der Fremde und ſein Diener von dem Münſter zurück über den Marktplatz gingen. An den Fenſtern des erleuchteten Muſeums drängten ſich Geſtalten an Geſtalten geſchäftig hin und her, verworrenes Gemurmel vieler Stimmen tönte herab auf den ſtillen Platz, hie und da zeigten laute Aus⸗ brüche der Fröhlichkeit, mit Trompeten vermiſcht, daß ein Toaſt ausgebracht worden ſei.

Robert! begann der Graf,ich will noch einmal hinauf⸗ gehen; die ſüßen Toͤne der Flöten, die klagenden Klänge der Hörner haben etwas Beruhigendes für mich, und mitten im Ge⸗ wühle der fröhlichen Menge vergeſſe ich vielleicht auf Augen⸗ blicke, daß ich unter den Glücklichen der einzige Unglückliche bin.

Umſonſt bat der alte Robert ſeinen Herrn, er möchte doch

ſeine Geſundheit bedenken und ſich jetzt zur Ruhe legen; er ſchien es gar nicht zu hören, ſchweigend warf er in der Hausthüre den

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