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gen, das er tüchtig befeſtigt hat. Es wird noch Mancher ins Gras beißen, bis Ihr Eure Roſſe im Neckar tränket.“
„Nun, nun!“ fuhr er fort, als er ſah, daß ſeine Nachrichten die finſtere Stirne ſeines ſchweigenden Ga⸗ ſtes nicht aufheitern konnten.„Wenn Ihr dieſe kriege⸗ riſchen Botſchaften nicht freundlich aufnehmet, ſo ſchenkt Ihr vielleicht einem friedlicheren Auftrag ein geneigtes Ohr. Sagt einmal, habt Ihr nicht irgendwo eine Baſe?“
„Baſe? Ja, warum fraget Ihr?“
„Nun ſehet, jetzt erſt verſtehe ich die verwirrten Reden, die vorhin Bertha vorbrachte. Als ich aus dem Rathhaus kam, winkte ſie mir hinauf und befahl mir, meinen Gaſt heute Nachmittag in ihren Garten an der Donau zu führen. Marie habe Euch etwas ſehr Wich⸗ tiges an Eure Baſe, die ſie ſehr gut kenne, aufzutragen. Ihr müßt mir ſchon den Gefallen thun, mitzugehen. Solche Geheimniſſe und Aufträge ſind zwar gewöhnlich nicht weit her und ich wollte wetten, ſie geben Euch ein Müſterlein für den Webſtuhl oder eine Probe feiner Wolle, oder ein tiefes Geheimniß der Kochkunſt, oder gar ein paar Körnlein von einer ſeltenen Blume mit, denn Marie iſt eine große Gärtnerin,— doch, wenn Ihr geſtern an dem Mädchen Gefallen gefunden habt, gehet Ihr wohl gerne mit.“
Mitten in dem ſchmerzlichen Gedanken an die Scheideſtunde mußte Georg über die Liſt der Mädchen lachen. Freundlich bot er dem guten Boten die Hand und ſchickte ſich an, ihn in den Garten zu begleiten.


