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ſtern im Bunde war und fliegen gelernt hatte; freilich jetzt könnte man mit Stückſchüſſen ſehr zuſetzen.“
„Meint Ihr? Nun es ſtehen auch vier gute Dop⸗ pelhaken in der Halle, die auch ein Wörtchen antwor⸗ ten würden. Wenn Ihr recht geſehen habt, ſo müßt Ihr bemerkt haben, daß der Felſen ringsum durch ein breites Thal von den Bergen umher geſondert iſt, dort⸗ her könnte man nicht viel Schaden thun; die einzige Seite, die näher an dem Berge liegt, iſt die, wo die Zugbrücke herübergeht. Pflanzet einmal dort Geſchütz auf und ſehet zu, ob es der Lichtenſteiner nicht in den Grund ſchießt, ehe ur ein Fenſter aufs Korn genommen habt. Und wie wollt Ihr Geſchütz herauf⸗ führen in dieſen Schluchten und Bergen, ohne daß Euch wenige entſchloſſene Männer mehr Schaden thun, als das ganze Neſt werth iſt?
„Da habt Ihr Recht,“ antwortete Georg;„ich möchte wiſſen, wer den Gedanken gehabt hat, auf den Felſen ein Schloß zu bauen.“
„Das will ich Euch ſagen,“ erwiderte der Spiel⸗ mann, der mit allen Sagen ſeines Landes vertraut war; „es lebte einmal vor vielen Jahren eine Frau, die mußte viele Verfolgung dulden, und wußte ſich nicht mehr zu rathen. Da kam ſie an dieſen Felſen und ſah, wie ein großer Geier mit ſeiner Familie und allem Haushalt dort lebte und gegen alle Nachſtellung ſicher war. Da beſchloß ſie, den Geier zu verdrängen. Sie ließ das Schloß dorthin bauen, und als Alles fertig war, ließ ſie die Brücke aufziehen, ſtieg auf die Zinne ihres Thur⸗ mes und ſprach:„„Nun hin ich Gottes Freund und


