IV.
Aus einem tiefen grünen Thal Steigt auf ein Fels als wie ein Strahl, Drauf ſchaut das Schlößlein Lichtenſtein Vergnüglich in die Welt hinein.
Schwab.
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Georg konnte ſich anfangs nicht recht auf ſeine Lage und die Gegenſtände umher beſinnen, als er von dem Pfeifer von Hardt aus dem Schlaf aufgeſchüttelt wurde; allmählig aber kehrten die Bilder der vergan⸗ genen Nacht in ſeine Seele zurück, und er erwiderte freudig den Handſchlag, mit welchem ihn der geächtete Ritter begrüßte.„So gerne ich Euch noch Tage lang in meinem Palaſt beherbergen würde,“ ſprach dieſer, „ſo moͤchte ich Euch doch rathen, nach Lichtenſtein aufe⸗ zubrechen, wenn Ihr anders ein warmes Frühſtück haben wollet. In meiner Höhle kann ich Euch leider keines bereiten laſſen, denn wir machen niemals Feuer an, weil der Rauch uns gar zu leicht verrathen könnte.
Georg ſtimmte ſeinen Gründen bei und dankte ihm für ſeine Beherbergung.„Wahrlich,“ ſagte er,„ich habe ſelten eine fröhlichere Nacht beim Becher verlebt, als in dieſer Höhle. Es hat etwas Reizendes, ſo tief unter den Füßen der Menſchen zu athmen und mit


